Freitag, 29. Februar 2008

Ende der ersten Arbeitswoche

So, die erste Woche ist vorbei… Es war sehr interessant, aber auch durchaus anstrengend. Werde am Samstag Abend / Nacht vermutlich noch mal in die Notaufnahme gehen, da die Leute an einem Wochenende nach dem "pay day" (Gehaltszahlung immer am Ende des Monats) ordentlich feiern und dann die ein oder andere „offene Rechnung“ begleichen. Da wird es dann in einer unfallchirurgischen Aufnahme etwas voller...

Die Zufahrt für die Rettungswagen


Etwas minimalistischer ausgestattet als deutsche Rettungwagen


Hier ist nicht nur Rauchverbot, sonder auch ein Verbot für Schuss- und Stichwaffen....


Die Trauma Unit.... Notaufnahme der Unfallchirurgie...


Eingang zu den zwei Schockräumen mit jeweils drei Beatmungsplätzen

Dienstag, 26. Februar 2008

Erste Eindrücke von der Arbeit

Hallo alle zusammen…
Hatte heute meinen zweiten Arbeitstag und ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner Wahl und zugleich überwältigt von den vielen Eindrücken. In der Trauma Unit sind neben etwa zehn einheimischen Studenten noch zwei deutsche PJ'ler, das eine Mädel sogar aus Mainz. So klein ist die Welt.
Wir starten um 8:00 Uhr mit der Visite in der Trauma Unit (Neue Patienten der Nacht) und anschließend geht's weiter auf Station. Dann hab ich diese Woche ca. 1 1/2 Stunden Unterricht in Traumatologie und im Anschluss ist uns freigestellt, ob wir in der Notaufnahme helfen, oder denn Mittag pausieren und abends noch mal vorbei schauen. Da sich unter den Patienten sehr viele Opfer von Gewaltverbrechen befinden (Schuss-, Stich- und sonstige schwere Verletzungen)ist es vor allem in den Abendstunden und am Wochenende sehr arbeitsreich. Wir bekommen hier ein sehr gutes "Teaching" und dürfen eigenständig sehr viel machen.

Ab kommendem Wochenende werde ich auch wieder in der Stadt wohnen, wie schon die ersten fünf Tage. Ich konnte meine Zimmer in der students lodge wie gewünscht kündigen und weiterhin ab nächster Woche in dem tollen Gästehaus direkt in der Stadt leben. Dort kann ich die tolle Aussicht auf Kapstadt, das Meer und den Tafelberg weiter genießen. Zudem natürlich die nette Gesellschaft von Roman, Mark und vielen anderen lustigen Leuten aus dem Gästehaus, die ich schon kennen und lieben gelernt habe. Zahle dort auch nur 15 Euro/Woche mehr und dass ist mir allein schon die Nähe zu den vielen unglaublich schönen Stränden wert. Stellenbosch ist zwar auch sehr schön, und ich werde auch den ein oder anderen Ausflug in dieses weltbekannte Weinanbaugebiet machen, aber in den Abendstunden immer so weit zu pendeln ist mir allein aus Sicherheitsgründen nicht so ganz geheuer.
Alles in Allem bisher eine echt super Erfahrung. Nur die unglaubliche und weit verbreitete Armut und Kriminalität und das damit verbundene Leid und Elend kann einen eigentlich davon abhalten, an einem solch wunderschönen Ort für immer zu Leben.
Bis dann
Sonnige Grüsse
Alex


Sonntag, 24. Februar 2008

Jetzt geht's los

So. Die ersten fünf wunderschönen Tage in Kapstadt neigen sich dem Ende. Ab Montag wohne ich dann in der students lodge auf dem Universitätscampus und beginne mit meinem clinical elective. Ich bin schon sehr gespannt.
Gute Nacht...


Blick von meinem Schafzimmerfenster auf Kapstadt

Muizenberg Beach and Kalk Bay

Start mit einem Strandspaziergang in den Sonnenuntergang ...


... gefolgt von einem sehr leckern Abendessen in einem urigen Lokal

... auch im Dunkeln sehr beeindruckend

und jetzt geht's nach Hause ins Bett

Llandudno Beach

Der bisher schönste Strand...